Schulsporttaugliche Brille

Jedes vierte Kind nimmt fehlsichtig ohne geeignete Korrektion/Sehhilfe am (Schul-)Sport teil!

Mit einer schulsporttauglichen Brille behält Ihr Kind den Durchblick und hat mehr Spaß beim Lernen, Spielen und Sporttreiben in Schule, Verein und Freizeit!

Achten Sie bei der Auswahl einer Brille auf die DIN-Kennzeichnung auf der Brillenfassung: "SCHULE+SPORT" (DIN 58184).

Mit der Kampagne „Schon an die Sportbrille für Ihr Kind gedacht?“ will ein Bündnis Kinder und Jugendliche, Eltern, Trainer/Übungsleiter, Lehrkräfte, Augenärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie Augenoptiker erreichen. Das Bündnis möchte sie an Orten wie Schule, Verein, Arztpraxis oder Optikgeschäft über das Thema „Gutes Sehen im Sport“ und die dazu passenden Sehhilfen informieren: die schulsporttaugliche, DIN-getestete Brille oder alternativ Kontaktlinsen. Ziel ist es, die Menschen für die Notwendigkeit einer adäquaten Korrektur der Fehlsichtigkeit zu sensibilisieren.

Die Sportmedizin der Ruhr-Universität Bochum kooperiert bei dieser Aktion mit dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), der Wissenschaftlichen Vereinigung der Augenoptiker und Optometristen e.V. (WVAO), dem Verband der Contactlinsenspezialisten und Optometristen e.V. (VDCO) sowie dem Deutschen Sportlehrerverband e.V. (DSLV).

Achten Sie bei der Auswahl einer Brille auf die DIN-Kennzeichnung auf der Brillenfassung: "SCHULE+SPORT" (DIN 58184).

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Mit der Kampagne „Schon an die Sportbrille für Ihr Kind gedacht?“ will ein Bündnis Kinder und Jugendliche, Eltern, Trainerinnen/Übungsleiter, Lehrkräfte, Augenärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie Augenoptiker erreichen.

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Fachbeiträge

RUB-Schulsportstudie

Ergebnisse einer großen Schulsportstudie, in deren Rahmen die Ruhr-Universität Bochum (RUB) Sehtests und „Augenchecks“ sowie „Motoriktests“ zu den motorischen Dimensionen Schnelligkeit, Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer im Sportunterricht mit über 1.200 Schulkindern in Nordrhein-Westfalen durchgeführt hat, verdeutlichen die Dringlichkeit, Empfehlungen für/an eine schulsporttaugliche Brille auszusprechen. Denn:

  • 25 Prozent (!) der Schüler(innen) nehmen „fehlsichtig“ ohne eine angemessene Korrektion/Sehhilfe am Schulsport teil.
  • Weitere 15 Prozent der getesteten Schulkinder weisen Auffälligkeiten/Defizite im visuellen Bereich auf, die weitere Beobachtung erfordern (z. B. erneuter Sehtest in 6 – 12 Monaten).
  • Von den Schüler(inne)n, die im Alltag eine Sehhilfe tragen (ca. 20 Prozent), verwendet jede(r) Zweite keine Sehhilfe beim Schulsport.
  • Korrekturbedürftige, aber beim Schulsport unkorrigierte beziehungsweise unzureichend korrigierte Schüler(innen), erreichen im „Motoriktest für NRW“ signifikant schlechtere Gesamtergebnisse als Emmetrope („Normalsichtige“) oder optimal korrigierte Fehlsichtige. Besonders große Unterschiede bestehen im Bereich der koordinativen Leistungsfähigkeit, also zum Beispiel beim „Balancieren rückwärts“ oder beim „Seitlichen Hin- und Herspringen“.
  • „Stereoschwache“, das heißt Kinder mit Defiziten im Bereich des beidäugigen räumlichen Sehens, erzielen signifikant schlechtere Koordinationsleistungen als „Stereostarke“.
  • Sport in der Schule (und selbstverständlich auch im Verein und in der Freizeit) ist für die Entwicklung der motorischen (und kognitiven) Fähigkeiten von großer Bedeutung.
  • Wahrnehmungsdefizite können auch Grund für Sportunfälle/Sportverletzungen sein.
  • In zahlreichen weiteren Studien wurde der Zusammenhang zwischen gutem Sehen und sicherem, erfolgreichem Sporttreiben nachgewiesen.

Wer Sport in Schule, Verein und Freizeit mit Sicherheit, Erfolg und Spaß ausüben möchte, muss optimal sehen können. Das heißt, bei vorhandener Fehlsichtigkeit muss auch beim Sport eine adäquate Sehhilfe – z. B. eine (schul-)sporttaugliche Brille (nach DIN 58184, SCHULE+SPORT) oder Kontaktlinsen – verwendet werden.

Kontakt

Dr. Gernot
Jendrusch

Fakultät für Sportwissenschaft
Adresse

Fakultät für Sportwissenschaft

1.035

Gesundheitscampus-Nord 10

44801

Bochum

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